Kühe, Käse und 3 Kinder

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Das einfache Leben auf der Alp Gün im malerischen Safiental steht im eindrücklichen Gegensatz zur medial vernetzten Konsumgesellschaft. Mittendrin die drei Kinder Braida, Marchet und Jon, die auf spielerische Art und Weise lernen, Verantwortung für Tier und Mensch zu übernehmen.

In der grossen Welt der kleinen Alp Gün dreht sich alles um die drei Kinder Braida (8), Marchet (6) und Jon (3). Ihr Sommer im Safiental (Graubünden) besteht aus Kühen, Käsen und dem spielerischen Lernen durch das Mitarbeiten bei den täglich anfallenden Aufgaben. Durch die Augen der Kinder wird die Alp als Erlebnis erfahrbar.

Die Eltern, Forstingenieure und passionierte Älpler zieht es Jahr für Jahr aus dem Engadin auf die Alp Gün im Safiental. Die Mutter, Engadinerin, hütet melkt und macht Butter. Der Vater, Tessiner, melkt und ist für das Käsen zuständig. Auch eine Alpgehilfin packt überall an. Da die Familie aus dem Engadin kommt wird romanisch gesprochen.

Die Eltern arbeiten viel und die Kinder müssen sich selbst beschäftigen. So erfahren die Drei ein naturnahes Leben mit den Tieren und erledigen kleinere Arbeiten. Mit Kreativität und Beherztheit begegnen sie den Herausforderungen des Alplebens. Doch auch auf der Alp kann es langweilig werden. Die älteste Tochter Braida, braucht eine Sonderbewilligung um von der Schule fern zu bleiben. Ab und zu vermisst das Mädchen seine Freundinnen. Dann schreibt Braida ihrer Klasse im Engadin von ihren Erlebnissen.

Die Sicht der Eltern auf den erzieherischen Aspekt des einfachen Lebens komplettiert das Bild. Das Leben, Spielen und Arbeiten mit den Tieren auf der Alp steht im eindrücklichen Gegensatz zur komplexen Lebensrealität vieler Menschen.

Der Film wirft Fragen in Bezug auf Konsum, Komfort und mediale Vernetzung auf.