Neue Schweizer Kurzfilme: Kurze Filme - intensive Erlebnisse

Video «Parvaneh» abspielen
Video nicht mehr verfügbar

Der Kurzfilm ist nicht nur eine eigene Kunstform, sondern auch ein Experimentierfeld und eine Bewährungsprobe für junge Filmschaffende. Zu den Kurzfilmtagen in Winterthur zeigt die «CH:Filmszene» Werke junger Talente und etablierten Filmemachern.

Beiträge

  • Video «Parvaneh» abspielen

    Parvaneh

    Parvaneh, eine junge Afghanin, lebt in einem Asylheim in den Bergen. Um dem kranken Vater Geld zu überweisen, reist sie nach Zürich. Überfordert von der Hektik der Stadt, lernt sie ein Punkmädchen kennen, das ihr hilft. In einem halben Tag und einer langen Nacht entsteht eine zarte Freundschaft. Die junge Filmemacherin Talkhom Hamzavi hat 2013 für Parvaneh bereits einen Studenten-Oscar erhalten, nun hat der Kurzfilm auch noch die Nomination für den «richtigen» Oscar 2015 geschafft.

  • Video «Palim Palim» abspielen

    Palim Palim

    Eine Gruppe Synchronschwimmerinnen wird ausgeraubt, zwei Teenager scheitern an ihrem Selbstmordversuch, ein Musiker plant eine ominöse Kofferübergabe, ein unbeholfener Geschäftsmann steht am Rande der Verzweiflung und der von Schulden geplagte Motelbesitzer sucht einen Ausweg. In einem heruntergekommenen Motel an einer Landstrasse kreuzen sich die Wege der Protagonisten, ohne dass sie sich je wirklich begegnen. Palim Palim stammt vom Regieduo Marina Klauser und Pia Hellenthal und wurde am Festival des fantastischen Films in Neuenburg, 2013 gleich mit zwei Preisen ausgezeichnet.

  • Video «Fremd» abspielen

    Fremd

    An einem Wintertag 1951 kommt der Schriftsteller James Baldwin in das Walliser Dorf Leukerbad, um seinen ersten Roman fertig zu schreiben. Er ist der erste Schwarze, den die Einheimischen zu Gesicht bekommen. Baldwin kam als Fremder und ist als Fremder wieder gegangen. Was für Gedanken ihm bei seinem Aufenthalt in Leukerbad durch den Kopf gingen hat er in «Stranger in the Village» festgehalten. Dem Regisseur Christian Walther gelingt es in seinem filmischen Essay das Unbehagen am Fremdsein spürbar zu machen.

  • Video «Roter Schnee» abspielen

    Roter Schnee

    Serbien, 1941. Partisanen haben einen deutschen Soldaten erschossen. Dafür droht 100 serbischen Zivilisten die Hinrichtung. Der junge Leutnant Michael Berg kann die Vergeltungsaktion verhindern, wenn er einem Gefangenen das Versteck der Widerstandskämpfer entlockt. Doch wie weit darf er dafür gehen? «Roter Schnee», der Kurzfilm von Luka Popadic´, basiert auf wahren Begebenheiten.