Neue Schweizer Kurzfilme - schräg, intensiv und tiefgründig

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Der Kurzfilm ist nicht nur eine eigene Kunstform, sondern auch ein Experimentierfeld und eine Bewährungsprobe für junge Filmschaffende und etablierte Filmemacher. Zu den Kurzfilmtagen in Winterthur zeigt «CH:Filmszene» fünf Kurzfilme die in Koproduktion mit SRF entstanden sind.

Wie schnell ein erfüllter Wunsch zum Albtraum werden kann zeigt «Shnizelpomfrit» von Yoav Parish. «Harmony» von Felix Schaffert erzählt die Geschichte einer verstörenden Symbiose zwischen Mutter und Tochter. In «Unerhört» von Hans-Urs Bachmann bringt eine flackernde Neonröhre das Machtverhältnis zwischen Lehrer und Schüler zum Kippen. «Fragil» in dem ein Blinddate Liebeskummer lindern soll, ist der Abschlussfilm von Rebecca Panian («Zu Ende leben») an der ZHdK. In «A beautiful place» von Lorenz Merz ist eine junge Frau per Autostopp auf der Flucht vor sich selbst.

Beiträge

  • Shnizlpomfrit

    Shnizlpomfrit

    Der kleine Kevin erlebt den schönsten Tag seines Lebens: mit Schnitzel und Pommes Frites zum Zmittag, einem Zoobesuch und einer Vanilleglacé zum Dessert. Doch am nächsten Tag steht wieder ein Teller Schnipo auf dem Programm. Ein Albtraum beginnt.

  • Harmony

    Harmony

    Mutter und Tochter leben in kompletter Harmonie. Symbol dafür sind ihre langen blonden Haare. Doch die Mutter verbirgt ein verstörendes Geheimnis. Als das Mädchen die Wahrheit erfährt, wagt es einen radikalen Schritt. Mit ungeahnten Konsequenzen. Die Hauptdarstellerinnen Mona und Anouk Petri sind auch im echten Leben Mutter und Tochter.

  • Unerhört

    Unerhört

    Ein verhängnisvoller Zwischenfall nach Schulschluss bringt das Machtverhältnis zwischen einem Lehrer und einem seiner Schüler schlagartig zum Kippen. Turo ergreift die Gelegenheit, seine neu gewonnene Macht zu seinen eigenen Gunsten zu nutzen. Doch der Lehrer will sich nicht erpressen lassen. Es kommt zum Showdown im Klassenzimmer.

  • Fragil

    Fragil

    Um ihre Trennung zu verdauen, lässt sich Natalie auf ein Blinddate ein. Doch Sascha triggert genau das, was sie eigentlich verdrängen will: Wut, Schmerz, Verzweiflung. Es braucht eine Nacht und einige weitere selbstzerstörerische Begegnungen, bis ihr Herz wieder zur Ruhe kommt.

  • A beautiful place

    A beautiful place

    Zoe will weg. Der Versuch, ihrem Schmerz zu entfliehen, mündet in einer paradoxen Reise entlang von Schnellstrassen durch Frankreich und über den Kanal nach England. Ein kleiner Tod im Ungewissen der Meeresfluten verleiht ihr ein neues Gewand. Ein Moment der Klarheit am Rande des Abgrundes.