Remo Largo - Faszination Entwicklung

Video «Remo Largo - Faszination Entwicklung» abspielen
Video nicht mehr verfügbar

Wer sich mit Kindern beschäftigt, kennt die Bücher von Remo Largo. «Babyjahre» «Kinderjahre», «Schülerjahre» oder «Jugendjahre». Largos Publikationen, stehen bei vielen Menschen in den Regalen, die vor der Herausforderung stehen, Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten. Doch wer ist dieser Mann?

Wer aber ist Remo Largo? Was hat ihn zu einem der wichtigsten Erziehungsexperten im deutschsprachigen Raum und zu einem der Pioniere der Entwicklungspädiatrie in Europa gemacht? Wieso ist sein Blick auf Kinder so anders? In diesem Film lernt das Fernsehpublikum den Autor, Arzt, Forscher und Familienmenschen kennen. Schon immer hat sich Largo für die Entwicklung des Menschen interessiert und «Es wird mich so lange beschäftigen, bis ich nicht mehr kann», wie er selber sagt.

Während seiner 40-jährigen Tätigkeit am Kinderspital Zürich hat der Kinderarzt und Entwicklungsspezialist eine der weltweit wichtigsten Langzeitstudien über kindliche Entwicklung geleitet. Heute ist Remo Largo 72 Jahre alt und schreibt an seinem Hauptwerk, einem Buch, das sein umfassendes Wissen über die Entwicklung des Menschen zusammenfasst.

«Acht Milliarden Menschen leben auf der Welt, und jeder dieser Menschen ist ein Unikat», sagt Largo am Anfang des Films und entwickelt aus diesem Gesetz der Vielfalt seine Erkenntnisse über das Wesen des Menschen, zum Beispiel die angeborene Wissbegier der Kinder, die Gefahr der Vereinsamung in der Massengesellschaft oder das Bedürfnis der Menschen, sich selbst zu sein und einer sinnvollen Arbeit nachzugehen.

Dabei schaut der Film dem Bestsellerautor beim Schreiben über die Schulter, geht mit Largo ins Kinderspital Zürich zur Untersuchung der kleinen Mara, findet mit ihm das Originalmaterial seiner besten Forschungsfilme, begleitet ihn in die Schule von Gian und bis nach Hamburg, wo er mit dem Politikwissenschaftler Claus Leggewie die Thesen seines neuen Buches diskutiert.

Das Fazit des Kinderarztes nach 50 Jahren Forscherleben: «Wenn sich jedes Kind nach seinen individuellen Bedürfnissen und Begabungen entwickeln kann, hat auch die Gesellschaft am meisten davon.»