Rope of Solidarity

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Hundert von Brustkrebs Betroffene aus ganz Europa steigen auf das 4162 Meter hohe Breithorn bei Zermatt. Ein atemraubendes Panorama begleitet die grosse Seilschaft über den Gletscher – doch es ziehen Wolken auf. Ein Film voller Enthusiasmus!

Mit extremen Herausforderungen und damit, an körperliche Grenzen zu gehen, haben diese Frauen Erfahrung. Ihre Geschichten schildern, wie eine Brustkrebserkrankung das Leben verändert: den Körper, die Beziehungen und die Arbeit. Der Ausgrenzung entgegen stellen sie einen wunderbaren Hunger auf Leben.

Die Frauen haben sich vorgenommen haben zum Gipfel des Breithorns aufzusteigen. Sie haben sich vorbereitet auf den Aufstieg, mehr als sie sich auf diese Krankheit hatten vorbereiten können, die überraschend kam. Es sind viele kleine Schritte, erst über den Gletscher, dann die steile Schneewand hinauf zum höchsten Punkt des Breithorns.

Von den 100 Gipfelstürmerinnen treten im Film fünfzehn auf. Was sie verbindet ist mehr als Solidarität in der Seilschaft. Gemeinsam verkörpern sie ein „leben wollen“. Jenseits von stereotypen Vorgaben haben sie gelernt, ihren versehrten Körper zu lieben und sich für ihn einzusetzen. Die Lebensbedrohliche Situation lässt sie radikal über Normen, Werte und Beziehungen nachdenken. Sie erzählen von der Neuentdeckung eigener Ressourcen, Solidarität und Liebe, aber auch von Ohnmacht und Ausgrenzung, Schmerzen und vom unperfekten Körper.

Mit ROPE OF SOLIDARITY ist Gabriele Schärer ein Film voll Enthusiasmus gelungen der vom prallen Leben erzählt.