Schockwellen - Der Fall Mathieu

Schockwellen - Der Fall Mathieu

Der 17-jährige Mathieu liegt brutal misshandelt und vergewaltigt in einem Schilffeld. Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus kommen die Erinnerungen zurück: unangekündigt und bruchstückhaft. Der Tathergang nimmt langsam Konturen an. Doch mit seinem Trauma muss Mathieu alleine fertig werden.

Lionel Baier liess sich für den Film von der wahren Geschichte eines Opfers eines sadistischen Triebtäters inspirieren, der zwischen 1981 und 1987 sein Unwesen getrieben hat.
In den 1980er wurde Mathieu vom schlimmsten Serienkiller der Schweizer Geschichte vergewaltigt und gefoltert. Wie durch ein Wunder überlebte er. Verletzt und traumatisiert versucht er im Leben seiner Familie und des kleinen Dorfes wieder Fuss zu fassen. Trotz Unterstützung von allen Seiten findet Mathieu nicht in sein früheres Alltagsleben zurück.
Der Jugendliche liefert eine unglaublich genaue Beschreibung des Gewaltaktes. Nur die Züge des Triebtäters bleiben im Schatten seiner Erinnerung verborgen. Wenn Erinnerungen zurückkommen, erscheinen sie unangekündigt und bruchstückhaft. Dennoch sind sie so präzise, dass in regelmässigen Treffen mit zwei Polizeibeamten nicht nur das Phantombild des Täters, sondern auch der Tathergang Konturen annimmt. Auch wenn das Bild zur Festnahme des Täters führen wird. Für Mathieu ist die Geschichte damit noch lange nicht zu Ende.
Lionel Baiers Film ist Teil einer Serie deren Ursprung auf realen Ereignissen in der Schweiz beruhen.