Sommersprossen

Sommersprossen

Bildlegende: Schiessübung Schiessübung William Berger als Velte

1934 brechen Sandweg und Velte aus dem Gefängnis aus und starten eine blutige Verbrecherkarriere. Die europaweite Hetzjagd endet in Basel, wo sie in eine Falle geraten. Helmut Förnbacher machte für «Sommersprossen» Anleihen bei «Bonnie & Clyde» und traf damit 1968 den Nerv einer ganzen Generation.

1934 sind in Deutschland die Nationalsozialisten frisch an der Macht und greifen durch. Waldemar Velte (William Berger) und Kurt Sandweg (Helmut Förnbacher), zwei ausgebrochene Sträflinge aus Wuppertal, wollen abhauen und in Indien einen unbeschwerten Neubeginn wagen. Um ihre Flucht zu finanzieren, brauchen sie Bares. Also überfallen sie eine Bank und gehen dabei über Leichen. Sie können sich aus Deutschland absetzen, stranden aber in Basel, denn hier verliebt sich Velte in die ahnungslose Schallplattenverkäuferin Monika (Helga Anders). Als den Räubern das erbeutete Geld ausgeht, nehmen sie die Basler Wever-Bank ins Visier.
Frei nach einem historischen Kriminalfall hat der Schauspieler und Regisseur Helmut Förnbacher 1968 als Regieerstling eine Gangsterballade im Stil US- und italienischer Genrefilme inszeniert. Die Hauptrollen spielen der aus Italo-Western bekannte William Berger und Förnbacher selbst; als erotische Versuchung wirkt der Sixties-Star Helga Anders mit und in Nebenrollen treten Publikumslieblinge wie Schaggi Streuli, Margrit Rainer, Paul Bühlmann und Ruedi Walter auf.