Stella Ciao

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Das Tessiner Gasthaus «Stella d’Oro» beherbergt Touristen und Asylbewerber. Leider muss das Hotel einer grossen Überbauung weichen. So kreuzen sich an einem Ort, der auf sein Ende wartet, die Geschichten und Träume von Menschen unterschiedlichster Herkunft.

Die Tage des «Stella d’Oro» einem traditionellen Restaurant mit Gästezimmer am Ufer des Lago Maggiores sind gezählt. Das alte Gebäude muss einer grossen Überbauung weichen. Die Gäste bleiben langsam aus. Silvio, der Geschäftsführer, macht aus der Not eine Tugend und beherbergt, neben den wenigen Touristen die noch kommen, auch einige Asylbewerber. So kreuzen sich an einem Ort, der auf sein Ende wartet, die Geschichten und Träume von Menschen unterschiedlichster Herkunf.

Silvio ein gebürtiger Sarde kam vor vielen Jahren, auf der Suche nach einem besseren Leben, in die Schweiz. Diese Erfahrung prägt wohl auch seinen engagierten den Umgang mit den Asylbewerbern. Die Natürlichkeit mit denen er mit allen Gästen umgeht schafft vertrauen. Als grosser Jazz-Liebhaber und Karaokesänger beglückt er seine Kunden mit Livemusik. So treffen sich Abends Einheimische, Touristen und Asylbewerber im Restaurant zu Speis, Trank und Live-Musik. Doch Silvio sorgt nicht nur für Abendunterhaltung sondern organisiert bei der Gemeinde auch Arbeit für die Asylbewerber.