Stille Reserven

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Im Wien von morgen herrscht ein totalitäres System. Versicherungsagent Vincent verkauft für einen mächtigen Konzern Todesversicherungen, mit welchen man verhindern kann, dass nach dem Tod der Körper ausgebeutet wird. Als Vincent sich in die Rebellin Lisa verliebt, gerät er zwischen die Fronten.

In einer nicht allzu fernen Zukunft ist Wien eine düstere Stadt mit einer Zweiklassengesellschaft geworden. Ein skrupelloser Versicherungskonzern hat die Macht übernommen und verkauft sogenannte Todesversicherungen. Wer sich eine solche nicht leisten kann, wird nach dem Tod in einem Dämmerzustand gehalten, damit der Körper ausgebeutet werden kann, als Ersatzteillager, als Informationsspeicher oder als Gebärmaschine. Der Versicherungsagent Vincent Baumann, ein kalter Karrierist, verdient sein Geld mit dem Verkauf von Todesversicherungen. Er bringt jeden schwierigen Auftrag zum Abschluss und erklimmt auch dank einer Affäre mit seiner Chefin die Karriereleiter. Nun soll er dem einflussreichen Industriellen Sokulov endlich eine Versicherung verkaufen.
Die Recherche führt ihn zu dessen geheimnisvoller Tochter Lisa, die sich einer Rebellengruppe im Untergrund angeschlossen hat und für ein Recht auf den Tod kämpft. Derweil verfolgt die Versicherungsgesellschaft ihre eigenen, undurchsichtigen Ziele. Während sich das System langsam gegen Vincent selbst richtet, entdeckt dieser in der faszinierenden Lisa etwas ihm zuvor Unbekanntes: Menschlichkeit. Er verliebt sich in sie und je mehr er hinter die Kulissen sieht, desto mehr keimt in ihm der Verdacht auf, dass die Versicherungsgesellschaft mit ihm ein doppeltes Spiel treibt. Die Grenzen beginnen zu verschwimmen, wer für und wer gegen das System arbeitet, und es beginnt ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel.