Tableau noir

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Der Mikrokosmos einer Gesamtschule ist voller Anregungen, Emotionen und Überraschungen. Der international bekannt gewordene Regisseur Yves Yersin war während eines Schuljahres stiller Beobachter des Alltags in der von der Schliessung bedrohten interkommunalen Primarschule von Derrière-Pertuis.

Die École Primaire Intercommunale de Derrière-Pertuis befindet sich in einem Weiler mit fünf Häusern am Rande des Val-de-Ruz, auf 1153 Metern Höhe, im Neuenburger Jura. Die Gesamtschule, in der Sechs- bis Zwölfjährige gemeinsam in einer Klasse unterrichtet werden, ist von der Schliessung bedroht. Gilbert Hirschi, Lehrer in seinem 41. Berufsjahr, hat bereits eine provisorische Kündigung erhalten. Er könnte sich mit 62 vorzeitig pensionieren lassen. Doch er lässt sich nichts anmerken und weiss seine Schülerinnen und Schüler noch immer zu begeistern.
Der Mikrokosmos einer Gesamtschule ist voller Anregungen, Emotionen und Überraschungen. Über den Zeitraum eines Schuljahres dokumentiert «Tableau noir» die Atmosphäre, das Klima von Gemeinsamkeit und Austausch in einem arbeitsamen, aber auch ausgelassenen Ambiente. Der mit «Les petites fugues» international bekannt gewordene Regisseur Yves Yersin weckt als stiller und genauer Beobachter Erinnerungen an die eigene Kindheit und Jugend vieler mit ihren schulischen und ausserschulischen Erfahrungen. Seine filmische Chronik inspiriert zu Reflexionen darüber, was Bildung mit Herzensbildung zu tun hat und welche Art von Schule man Kindern wünschen würde.

Über das Schicksal der letzten Klasse von Derrière-Pertuis und ihres aussergewöhnlichen Lehrers hinaus erzählt Yersins formal ausgefeiltes, einfühlsames und kluges Meisterstück eine universelle Geschichte.