Vollenden - Bestatten und mehr

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Wo das Leben endet, fängt die Arbeit von Tini und Markus an. Mit viel Feingefühl und mitunter schwarzem Humor bereiten die zwei Thanatologen Verstorbene für die Aufbahrung am offenen Sarg vor. Die Arbeit führt sie an die Grenzen und Abgründe des menschlichen Körpers.

Ausgerechnet da, wo der wohl intimste Moment eines Menschen endet, ist er fremden Händen ausgeliefert - Händen wie jenen von Christine Pernlochner und Markus Ploner. In ihrem Tiroler Bestattungsinstitut bereiten sie den Leichnam für die letzte Begegnung vor.

Sie richten die toten Körper her für einen würdigen letzten Abschied am Sarg und begleiten Angehörige beim Abschiednehmen. Ob entstellt oder friedlich entschlafen, sie waschen, restaurieren und konservieren die Toten so, dass ein letztes Berühren, ein letzter Kuss möglich werden. Auf einfühlsame Weise porträtiert der Film von Susanne Eigenheer Wyler zwei aussergewöhnliche Menschen mit einem Beruf, der den Menschen nahe geht und sie mit den eigenen Grenzen konfrontiert.