Zu Ende Leben

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Tom muss mit einer niederschmetternden Diagnose leben: Gehirntumor, bösartig. Wie viel Zeit ihm noch bleibt weiss er nicht. Mit der Endlichkeit konfrontiert, verschiebt er nichts mehr auf Morgen sondern macht sich auf, einen bereits lange gehegten Wunsch umzusetzen.

Tom ist Anfang 50, hat einen Gehirntumor und beschlossen, trotz oder gerade wegen dieser Diagnose das Leben bis zuletzt auszukosten. Der angekündigte Tod zieht Tom nicht hinunter, sondern bringt frischen Wind in sein Leben und lässt ihn aufblühen. Die Verwirklichung seiner Träume kann nicht mehr aufgeschoben werden. Hier und jetzt wird gelebt.

Grosse Unterstützung findet Tom bei seiner Familie. Es gibt durchaus auch beschauliche Momente und traurige Gesichter - etwa dann, wenn die Mutter erzählt, dass ein Stück von ihr sterben wird, wenn der Sohn stirbt.

Die Regisseurin und Autorin Rebecca Panian hat Tom und die Menschen in seinem Umfeld über mehrere Monate begleitet. Zudem hat sie Schweizer Persönlichkeiten aus verschiedenen Generationen für Statements zum Thema Tod vor die Kamera gebeten. Es ist leicht, das Leben zu verplanen - um den Tod zu verdrängen. Während Konsum und Rastlosigkeit in der Gesellschaft überhandnehmen, wird die Auseinandersetzung mit Verlust und Trauer zunehmend gemieden.

Entstanden ist ein überraschend optimistisches Werk, das aufzeigt, wie eine Krankheit zu Energiequelle werden kann.