Absolute Musik und Programmmusik

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entbrennt in der damaligen Musikwelt ein heftiger Streit. Eine Gruppe von Komponisten und Musikkritikern fördert die Programmmusik; Musik also, die aussermusikalischen Inhalten oder Geschichten folgt.

Ein grosses Vorbild dieser Gruppe ist Hector Berlioz, insbesondere seine programmatische «Symphonie fantastique». Andere Musiker dieser Zeit vertreten die Meinung, dass Musik für sich selbst sprechen soll und keinerlei Programm benötigt. Johannes Brahms nannte solche absolute Musik auch «dauerhafte Musik».

Brahms, Streichsextett G-Dur, op. 36
Quatuor Sine Nomine
François Guye, Violoncello
Nicolas Pache, Viola

Berlioz: Symphonie fantastique, op. 14
Hansjörg Albrecht, Orgel

Redaktion: Moritz Weber