Die grössten Skilegenden

Maria Walliser, Marie-Theres Nadig, Pirmin Zurbriggen, Bernhard Russi, Franz Klammer und viele mehr: Bei «Champiuns» begrüssen wir jeden Abend die grössten Skilegenden.

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Bildlegende: Franz Klammer und Bernhard Russi Getty

Bernhard Russi, der pfeilschnelle Ski-Ästhet, gegen Franz Klammer, den unbremsbaren Ski-Akrobaten: Das ist das grosse österreichisch-schweizerische Ski-Duell in den 70er-Jahren. Anfangs der 70er dominiert Bernhard Russi die Rennen und gewinnt 1972 folgerichtig Olympiagold in Sapporo. Doch dann schlägt die Stunde von Franz Klammer: Der Seriensieger dominiert die Abfahrts-Disziplin fast nach Belieben und treibt die Schweizer Ski-Fans beinahe zur Verzweiflung. Bei «Champiuns» treffen die beiden aufeinander.

Mit gerade einmal 17 Jahren wird Marie-Theres „Maite“ Nadig 1972 in Sapporo Doppel-Olympiasiegerin und schlägt dabei die hoch favorisierte Österreicherin Annemarie Moser-Pröll, die nur Silber gewinnt.

Sie ist eines der erfolgreichsten Aushängeschilder der grossen Schweizer Ski-Generation, die in den späten 80er-Jahren den Weltcup dominiert: Maria Walliser. Die Toggenburgerin holt 1987 bei den unvergessenen Heim-Weltmeisterschaften in Crans-Montana alleine drei Medaillen – davon zwei goldene.

All diejenigen, die es live am TV gesehen haben, werden diesen Moment nicht mehr vergessen: Die österreichische Ski-Athletin Michaela Dorfmeister kollidiert 2006 in St. Moritz beinahe mit einem Streckenposten, der versehentlich noch auf der Piste steht.

Alle diese Legenden und die grossen Erinnerungen, die wir mit ihnen verbinden, gibt es während der Ski WM jeden Abend bei «Champiuns», dem Late Night Talk aus dem Iglu.