Chrigu und Sepp in der Mongolei (4/4)

Von Salzburg geht die Reise weiter in die ferne Mongolei. Dort ist das traditionelle «Bökh»-Schwingen Nationalsport und genau so populär wie in der Schweiz das Schwingen.

Hier wird nicht barfuss gekämpft und in der Hauptstadt Ulaanbataar erhält Chrigu das traditionelle Kämpfergewand samt den Stiefeln. Seine Schuhgrösse 51 beeindruckt die lokalen Hersteller.

So ausgerüstet reisen die beiden im Flugzeug und Überland mit einem alten russischen Bus in die Provinz. Unterwegs treffen sie die legendären Adlerjäger in Ölgii. Das Turnier findet im Westen des Landes in Ulaangom unweit der russischen Grenze statt. Der ehemalige Schwinger Bat-Ochir nimmt Chrigu unter seine Fittiche und führt ihn vom Adlertanz über das Bogenschiessen bis hin zum Kampf in die Kultur der Söhne des Dschingis Khan ein. Sepp übt unterdessen das traditionelle mongolische Khuumii-Singen, er soll am Turnier auftreten.

Der Weg zum Kampf ist für Chrigu eine Bewährungsprobe und für den Jodler Sepp eine richtige Entdeckungsreise. Die beiden lernen dabei in der fernen Mongolei anderes und doch verwandtes und gemeinsames Brauchtum kennen.

«Chrigu und Sepp» wird so zu einer Reisesendung der speziellen Art, die fremde Länder von einer anderen und unbekannten Seite zeigt.