Spielsucht zwischen Kick und Ruin

Wie Thomas Kaiser 1,5 Millionen Franken in Casinos verspielen konnte, erzählt er persönlich im «Club». Er ist einer der 120'000 Spielsüchtigen der Schweiz. Was macht den Kick aus? Für welche Spieler drohen Absturz und Ruin? Und wie schützen die Casino-Betreiber die Spielsüchtigen?

Der Musiker Dieter Meier war als Student ein süchtiger Pokerspieler. Allerdings verdiente er damit gutes Geld. Anders der Kosmetik-Unternehmer Thomas Kaiser: Ihn trieb die Spielsucht in den finanziellen Ruin. Rund anderthalb Millionen Franken fremdes Geld hat er in den Casinos verzockt. Erst seine Verhaftung liess ihn erwachen. Die Schicksale der 120‘000 Spielsüchtigen, die es in der Schweiz gibt, sind vielfältig. Am 11. März stimmt die Schweizer Bevölkerung darüber ab, ob Bund und Kantone via Verfassung verpflichtet werden sollen, die Bevölkerung vor Spielsucht zu schützen.

Im «Club» mit Karin Frei diskutieren die zwei ehemals Spielsüchtigen mit einem Casinobetreiber und Suchtexperten die brennenden Fragen zwischen Kick und Ruin.

Gesprächsgäste

  • Dieter Meier, einst süchtiger Pokerspieler, Musiker
  • Thomas Kaiser, hat 1,5 Millionen Franken im Casino verspielt
  • Christian Aumüller, Direktor Grand Casino Bern
  • Mario Gmür, Spielcasino-Gegner, Psychiater
  • Christa Bot, Leiterin interkantonales Präventionsprojekt gegen Glücksspielsucht
  • Benno Schneider, Präs. Eidg. Spielbankenkommission

Links zur Sendung

SOS-Spielsucht: Helpline 0800 040 080

Zentrum für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte

Sonderausstellung «Das Spiel mit dem Glück» im MoneyMuseum in Zürich