Best of 2014 – ein schamlos subjektiver Rückblick

Musik ist bekanntlich Geschmackssache. Das «Country Special»-Team ist entsprechend schamlos subjektiv im Rückblick auf die besten Alben des vergangenen Jahres: Country, Bluegrass, Americana und alle Zwischentöne weitgehend frei von Nashville-Mainstream, aber garantiert abwechslungsreich.

Porträt von Lee Ann Womack
Bildlegende: Lee Ann Womack. Keystone

Die Podest-Plätze gehen an eine Country-Lady, die im reifen Alter von 48 gegen den Nashville-Strom schwimmt. An einen Singer-Songwriter, der mit 62 sein Debut-Album veröffentlicht. Und an einen 36-jährigen Neo-Outlaw, der sich als «metamodern» bezeichnet. Ihre Namen: Lee Ann Womack, Doug Seegers und Sturgill Simpson.

«Country Special» hat über's Jahr hinaus keinen Hehl daraus gemacht, dass all die neuen dominanten Herren der Country-Schöpfung mit ihren Partys, Pickup-Trucks und Rock-Beats langweilen. Mehr Lorberen gibt es für junge pointierte Frauen wie Angaleena Presley und Sunny Sweeney und auf die Familie Carter-Cash, Überlebenskünstler Willie Nelson oder die turbulente Old Crow Medicine Show.

Gespielte Musik

Moderation: Christoph Schwegler, Redaktion: Geri Stocker