Steve Earle und George Jones

«The Low Highway» heisst das neue Album von Steve Earle. Die Strasse führt ihn durch ein Amerika von verlassenen Häusern, frustrierten Kriegsveteranen und Drogenküchen - und endet mit der Einsicht, dass das 21. Jahrhundert längst nicht so cool sei, wie es Kennedy einst in Aussicht gestellt hatte.

Steve Earle 2006 am «Bring Em Home Now!» Koncert in New York.
Bildlegende: Steve Earle 2006 am «Bring Em Home Now!» Koncert in New York. Reuters/Erin Siegal

Steve Earle wäre nicht Steve Earle, wenn er sich in diesen Zeiten mit Kommentaren zur Lage des amerikanischen Fussvolks zurückhalten würde. Aber der Texaner und Wahl-New Yorker glänzt auf seinem 15. Album nicht nur in scharfzüngigen Songs wie «The Low Highway» oder «21st Century Blues», sondern auch mit bittersüssen Songs über Liebesglück und väterliche Verantwortung.

Neben den neuen Songs bringt «Country Special» auch Freunde und Familie ins Spiel: Ehefrau Allison Moorer, Sohn Justin Townes Earle, Townes Van Zandt, die Flatlanders oder seine Band-Kollegen The Mastersons.

Den Anfang aber macht George Jones: Er starb am Freitag, 26. April 81-jährig in Nashville. Mit ihm ist eine der grössten Stimmen der Country-Musik der vergangenen fast 60 Jahre für immer verstummt.

Gespielte Musik

Moderation: Christoph Schwegler, Redaktion: Geri Stocker