Zweimal Country-Geschichte: Steve Young und Charlie McCoy

«Country Special» ehrt zwei einflussreiche Künstler, die zeitlebens aus dem Hintergrund wirkten. Steve Young war Teil der Outlaw-Country-Bewegung der 1970er-Jahre; er ist 73-jährig gestorben. Charlie McCoy prägte als Nashville-Studio-Musiker unzählige Hits seit den frühen 1960er-Jahren; er wird 75.

Steve Young im Porträt.
Bildlegende: Geheimtipp ein Leben lang: Steve Young verstarb am 17. März 2016. zvg

Steve Young aus dem ländlichen Alabama hinterliess seine ersten bleibenden Spuren Ende der 1960er-Jahre in Los Angeles im Umfeld von Country-Rock-Pionieren wie Gram Parsons. 1972 nahm er in Nashville sein zweites Album «Seven Bridges Road» auf. Mehrere Songs daraus wurden in Cover-Versionen zu Klassikern – dank den Country-Outlaws Waylon Jennings, Hank Williams jr. und den Eagles, die den Titelsong berühmt machten. Der Nachruf auf einen Künstler, der immer ein Geheimtipp blieb.

Charlie McCoy schätzt, dass er seit 1961 rund 12‘000 Aufnahme-Sessions bestritten hat – allem voran mit seiner Mundharmonika, aber auch mit Bass, Gitarre, Orgel, Trompete, Saxofon, Tuba, Vibrafon und Percussion. Im 2009 wurde er für seine Verdienste in die «Country Music Hall of Fame» aufgenommen. Das Geburtstagsständchen zu seinem 75. wird zur regelrechten «Greatest Hits»-Stunde.

Gespielte Musik

Moderation: Christoph Schwegler, Redaktion: Geri Stocker