Der Tote im Acker

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Der Biobauer Karlo Wilfinger wird ermordet aufgefunden. Mit seinem ökologischen Ansatz hat er sich in seinem Heimatdorf viele Feinde gemacht. Doch Wilfinger könnte auch das Opfer von Liebeswirren geworden sein: Dessen Frau hatte eine Affäre mit einem Städter.

Karlo Wilfinger wird tot auf einer Landstrasse gefunden. Es sieht wie ein Unfall aus, doch schnell wird klar, dass es Mord war. Findet die Münchner Mordkommission den Täter?

Richard Voss und seine Kollegen nehmen die Ermittlungen auf. Sie müssen erkennen, dass das oberbayerische Dorf, in dem das Opfer als Bauer lebte, längst nicht so idyllisch ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Wilflinger hatte seinen Hof vor einiger Zeit auf biologischen Anbau umgestellt und sich damit im Dorf wohl Feinde gemacht. Sepp Rielinger fühlt sich von seinem alten Freund übergangen. Wilflingers Schwester Traudl hat Angst, dass sie auf dem Hof, auf dem sie seit ihrer Kindheit lebt, nichts mehr zu sagen hat. Und sein Geschäftspartner Markus Häupl versucht es sich mit niemandem zu verderben und verfolgt dabei eigene Ziele.

Kurz vor seinem Tod hat Wilflinger zudem entdeckt, dass seine junge Frau Anja eine Liebesbeziehung mit Nico Stein, einem Münchener Journalisten, hat. Dieser arbeitet an einer Reportage über Ökohandel und -anbau. Ist das tatsächlich der Anlass für eine Katastrophe, die zu Wilflingers Ermordung geführt hat?

Die Kommissare bemerken, dass niemand im Dorf die Wahrheit sagt. Jeder hat offenbar etwas zu verbergen. Während der Ermittlungen entgeht Richard Voss nur knapp einem Mordanschlag. Aber das sind nicht die einzigen Probleme, mit denen der Hauptkommissar zu kämpfen hat. Auch im Präsidium deutet sich ein Umbruch an. Voss ist wenig begeistert, als er erfährt, dass Axel Richter und Werner Riedmann bald ihren eigenen Weg gehen und die Münchener Mordkommission verlassen.

Eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF, ORF und SRF