Geteiltes Leid

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Endete ein Zickenkrieg tödlich? Als die 15-jährige Caro erstochen aufgefunden wird, deutet viel darauf hin. Offenbar legte sie sich mit einer Mädchen-Gang an. Auch Caros Stiefvater gerät unter Verdacht, er könnte die junge Frau sexuell missbraucht haben. Denn sie war bei ihrem Tod schwanger.

Die 15-jährige Caro Lindner wurde erstochen. Ein zusätzlicher Schock für die Eltern: Das Mädchen war schwanger. Das Verhältnis zwischen Caro und ihren Eltern Werner und Sandra war schwierig, erzählt Sozialpädagogin Pia, die Caro betreut hatte. Doch dann findet Hauptkommissar Voss heraus, dass Werner mehr Zeit mit Pia verbringt als mit seiner Familie.

Die Ermittler beginnen, ein seltsames Geflecht aus Schuld, Abhängigkeit und Sühne zu entwirren. Dabei wirft Caros Umgang viele Fragen auf: Ihre Freundin Julia, 16, war Kopf einer Mädchen-Gang. Sie war eifersüchtig auf Caro und gewaltbereit. Hat sie ihre Rivalin umgebracht?

Caros Schwangerschaft nährt Zweifel bei ihrer Mutter: Hat ihr Ehemann tatsächlich seine Stieftochter sexuell missbraucht? Eine Gen-Analyse bringt schliesslich Licht ins Dunkel und entlastet Werner. In den Fokus gerät daraufhin der Student Max: Er hatte eine Affäre mit Caro, die ihm schliesslich seine Vaterschaft offenbarte. Und damit hatte er, der sich nicht zu Caro und dem Kind bekennen wollte, durchaus ein Mordmotiv.

Eine weitere Spur führt die Ermittler in die Vergangenheit. Werner fühlt sich schuldig am Tod von Pias Tochter Evelyn. Das 15-jährige Mädchen hatte sich vor acht Jahren verzweifelt an ihren Lehrer Werner gewandt, weil sie gemobbt wurde. Doch Werner hatte ihr nicht helfen können, worauf sich Evelyn das Leben nahm. Voss und seine Kollegen beginnen, die Verbindung zum Mord an Caro zu ahnen.

Eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF, ORF und SRF.