Im Visier

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Trotz einer Schar von Bodyguards schwebt der skrupellose Bauunternehmer Gruber in tödlicher Gefahr. Die Kugel eines Attentäters verfehlt ihn nur knapp. Ein zweiter Mordversuch gelingt, aber trifft den «Falschen». Nicht Gruber, sondern einer der Personenschützer wird erschossen.

Ein kleine Gruppe Handwerker, Investoren und Geschäftspartner hat sich an diesem Morgen vor einem Bürogebäude der Gruber Immobilien Holding versammelt. Der Bauherr des Unternehmens, Thorsten Gruber, begrüsst selbstbewusst seine Gäste und setzt zu einer improvisierten Rede an, als plötzlich mehrere Schüsse fallen. Prompt handeln die Leibwächter des Unternehmers und bringen Gruber und seine Frau Doris in Sicherheit.

In der Villa des Ehepaares angekommen vergewissert sich Anja Wiegand, die Leiterin der Personenschutztruppe, über das Wohlergehen ihrer Auftraggeber und verlässt nur wenig später mit ihren Mitarbeitenden das Grundstück. Noch am selben Abend werden Voss und seine Kollegen der Münchener Mordkommission zu einem neuen Tatort gerufen: Im Haus der Grubers liegt der leblose Körper eines jungen Mannes. Er wurde aus kurzer Entfernung von tödlichen Schüssen getroffen.

Die Kommissare nehmen die Ermittlungen auf. Der Tote, René Steinberg, arbeitete im Team von Anja Wiegand als Personenschützer und sollte an diesem Abend auf Bitte des Bauunternehmers in der Villa nach dem Rechten schauen. War der Bodyguard also nur versehentlich in die Schusslinie geraten, und galt das Attentat Thorsten Gruber? Tatsächlich scheint dieser in den vergangenen Jahren aufgrund seiner rücksichtslosen Geschäftsmethoden viele Mitarbeiter und Geschäftspartner verärgert, manche sogar in den Ruin getrieben zu haben.

In den Fokus der Ermittlungen gerät allen voran Siegfried Struck, Chef einer Malerfirma. Dieser ist offenbar dringend auf eine ausstehende Zahlung von Gruber angewiesen, da sonst der Konkurs seines Betriebs droht. Struck hatte dem Bauunternehmer bereits mehrfach mit Vergeltung gedroht. Auf dem Grundstück der Grubers können Voss und seine Kollegen allerdings auch Spuren sicherstellen, die sie bald zum Installateur Anton Wehmeyer führen. Ihm hatte Gruber die Bezahlung geleisteter Arbeit verweigert. Und tatsächlich finden die Kommissare in Wehmeyers Wagen jene Waffe, mit der Steinberg getötet wurde.

Doch Voss zögert, denn auch der Personenschützer hatte Pläne für die Zukunft, die seinen Kollegen nur wenig gefallen haben könnten. In seiner Wohnung findet die Polizei einen Businessplan für eine eigene Sicherheitsfirma. Hatte es der Täter also doch auf ihn abgesehen? Ein erneuter Anschlag, nunmehr auf Doris Gruber und ihren Leibwächter Max Bögel, bringt die entscheidende Wende. Denn die Kommissare finden plötzlich Beweismaterial, das dem Fall eine gänzlich unerwartete Wende gibt.

Eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF, ORF und SRF