An einem einsamen Ort

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Gotland im Hochsommer. Auf einem Grabungsfeld wird die Leiche einer jungen Archäologiestudentin gefunden. Sie wurde nach einem Wikinger-Ritual ermordet. Kommissar Robert Anders sieht sich einer ganzen Reihe von Verdächtigen gegenüber.

Es ist Hochsommer in Gotland. Die Grabungsfelder der Insel, auf der eine internationale Gruppe von Archäologiestudenten nach Funden aus der Wikingerzeit sucht, sind ein einsamer und friedlicher Ort. Mit der Ruhe ist es vorbei, als hier die Leiche der jungen Studentin Martina Flochten (Anna Särnholm) gefunden wird. Die Frau wurde nach altem Wikinger-Ritual mit dem Dreifaltigen-Tod niedergestreckt.

Kommissar Anders (Walter Sittler) sieht sich gleich mit mehreren Verdächtigen konfrontiert. Da ist zum einen der esoterisch angehauchte Naturliebhaber Ulf Torstensson (Ola Rapace). Dieser will um jeden Preis den Bau einer Hotelanlage verhindern. Hinter dem Hotelprojekt steht der Vater der Ermordeten (Jacob Nordenson). Unter Verdacht gerät auch Martinas Doktorvater Staffan Mellgren (Peter Haber), der mit ihr ein Verhältnis gehabt haben soll. Seltsam ist auch das Verhalten der Brüder Eskil (Jonas Karlsson) und Aron (Nicolaj Lie Kaas), die sich gegenseitig mit einem falschen Alibi schützen. Die Situation spitzt sich zu, als Mellgren tot aufgefunden wird. Auch er wurde nach den Ritualen der Wikinger ermordet.