Das Liebste, was ich habe

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In einem Bootshaus wird der engagierte Polizist Jan Taubner aufgefunden: erschlagen und grausam verstümmelt. Taubners Kollegen sind fassungslos und wollen Rache. Den Groll der Polizisten bekommt selbst Schumann bald zu spüren.

Einen derartigen Tod hatte Jan Taubner nicht verdient, keine solche Demütigung. Taubner war Polizist mit Leib und Seele, hatte sich immer für Gerechtigkeit und das Gute eingesetzt. Und nun das: Ein heftiger Schlag auf dem Hinterkopf war ausreichend, um seinen Tod herbeizuführen. Doch Taubners Mörder hatte es nicht dabei belassen. Er trennte den Penis des Toten ab und legte ihn an exponierter Stelle vor dem Tatort, das Bootshaus des Opfers. Jeder sollte erkennen können, was geschehen war.
Taubners Kollegen sind fassungslos und wollen Rache. Den Groll der Polizisten bekommt selbst Schumann bald zu spüren, als er eine Razzia der Polizeieinheit 75 in der Unterkunft einer Jugendbande verhindert. Denn er und seine Kollegen wollen mit den Jugendlichen zunächst nur reden. Offenbar hatten Anführerin Jasmin Graven - anders Jassy oder die Räuberbraut genannt - und Ben Joraschky gedroht, Taubner umzubringen, da dieser wiederum es sich in den vergangenen Monaten wohl zur einzigen dringenden Aufgabe gemacht hatte, die Jugendbande zu zerschlagen.
Erfolg hatte Taubner allerdings keinen. Zudem haben Jassy und Ben ein Alibi vorzuweisen, nicht aber Taubners Frau Tessa oder gar Kollege Mischa Everberg, der Schumann jegliche Hilfe bei der Aufklärung des Falles zugesagt hatte, und doch etwas zu verbergen scheint. Rätselhaft erscheint Schumann besonders aber die Freundschaft zwischen Tibor, dem Sohn des Ermordeten, und Jassy.
Wusste Taubner, zu welchem Umfeld sein Sohn Kontakte pflegte? Tibor schweigt dazu, verrät Schumann dafür aber von der Beziehung zwischen seiner Mutter und Mischa Everberg. Letzterer will diese Tatsache nun nicht mehr leugnen, und dennoch bleibt sein eigentliches Geheimnis noch einige Zeit von den Ermittlern unentdeckt
Eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF und SRF