Der Spieler

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Der Mordfall passt eher in die Spielhöllen von Las Vegas als nach Kreuzberg. Dem charismatischen Lebemann Simon Stahlke wurde seine Leidenschaft für hübsche Frauen, schnittige Autos und illegalen Spielchen zum tödlichen Verhängnis. Feinde mit Mordmotiv gab es in Hülle und Fülle.

Denn Stahlke hinterliess nicht nur viele gebrochene Herzen, sondern war in Gelddingen auch ein begnadeter Manipulator - eine echte Knacknuss also für den Kriminalisten.

Simon Stahlke erlitt einen qualvollen Tod. Absichtlich wurde er mit dem Heck eines Sportwagens angefahren und eingeklemmt. Rasch enttarnen die am Tatort verstreuten Spieljetons den jungen Mann als spielsüchtig. In ihren Ermittlungen lernen Schumann und seine Kollegen ihn zudem als schillernden Verführer kennen - mit Leidenschaft für hübsche Frauen und schnelle Autos.

Tatsächlich war Stahlke ein charismatischer Spieler, der wusste, wie er die Menschen um sich herum mitreissen, für sich einnehmen und schliesslich für seine Zwecke ausnutzen konnte. Die Zahl der Verdächtigen, die ein Mordmotiv hätten, ist dementsprechend hoch. Sämtliche Spuren führen Schumann in ein illegales Spielcasino. Dort trifft er auf Gina alias Martha Strohheim, eine attraktive junge Frau mit auffallend roten Lippen, welche die Nachricht von Stahlkes plötzlichem Tod sichtlich erschüttert - mehr als sie zugeben mag.

Ausserdem stellt sich heraus, dass Egon Merk, Eigentümer jenes Autohauses für exklusive amerikanische Sport und Geländewagen, aus dem das Tatfahrzeug als gestohlen gemeldet wurde, Stahlkes Arbeitgeber war. Damit kommen die Ermittler auf die Spur einer Männerfreundschaft, bei der sich Stahlke auch nicht immer an die Spielregeln gehalten hatte. Ob ihm das zum Verhängnis wurde?