Die barfüssige Prinzessin

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Auf einem abgelegenen Parkgelände findet Schumann die Leiche einer Frau, die in ihrem filigranen Ballkleid ebenso zart und zerbrechlich wirkt wie die beschädigte Ballerina aus Porzellan, die neben der Toten aufgefunden wird.

Auf einem abgelegenen Parkgelände findet Schumann die Leiche einer Frau, die in ihrem filigranen Ballkleid ebenso zart und zerbrechlich wirkt wie die beschädigte Ballerina aus Porzellan, die neben der Toten aufgefunden wird. Bläuliche Würgemale zeichnen den Hals des Opfers - Cindy Gleissner wurde offenbar brutal erdrosselt. Schumanns Ermittlungen bringen problematische Familienverhältnisse zutage. Michael Gleissner, vom tragischen Tod seiner Frau sichtlich mitgenommen, droht aufgrund einer Anzeige der Verlust der gemeinsamen Pflegekinder, die er zusammen mit Cindy aufzog.
Zwischen Cindy und ihrer Mutter Doris Racknitz herrschte jahrelang Funkstille, doch über die Gründe schweigt sich Doris im Gespräch mit Schumann aus. Demgegenüber steht die scheinbar heile Familienwelt der gut situierten Cloppenburgs, für die Cindy gelegentlich als Putzfrau beschäftigt war. Doch dann offenbart Nike Cloppenburg dem fassungslosen Schumann, dass ihr 14jähriger Sohn Felix sexuell missbraucht wurde. Cindys leiblicher Sohn Milan, der zeitweise im Heim aufwuchs, war der Täter. Ist die angesichts der Tat zwischen Schock und Wut schwankende Nike nicht nur für die Anzeige gegen die Gleissners, sondern auch für den Mord an Cindy verantwortlich? Nach und nach kommt Schumann einem dunklen Geheimnis auf die Spur, das die beiden Familien, die unterschiedlicher nicht sein könnten, auf schockierende Weise miteinander verbindet.