Kleine Schritte

Video «Kleine Schritte» abspielen
Video nicht mehr verfügbar

Der gewaltsame Tod eines Babys erschüttert den Kriminalisten und sein Team wie kaum je ein Fall zuvor. Ins Visier der Ermittler gerät bald die Mutter des Kleinen. Jenny war erst 18, drogensüchtig und überfordert mit ihrer Mutterrolle. Zudem ist ihr Freund ein notorischer Kleinkrimineller.

Der Kriminalist und sein Team werden an einen Tatort gerufen, der die sonst so coolen Cops erschüttert wie kaum je zuvor. In der Futterkrippe eines Tiergeheges liegt ein toter Säugling - möglicherweise war es Mord. Ein erster Weg führt die Ermittler zu Jenny Bräuer, der 18-jährigen Mutter des kleinen Hannes. Die fragil wirkende junge Frau berichtet, ihr Baby sei entführt worden.

Geht es etwa um Menschenhandel? Kommt dafür Mario Höpfner in Frage, ein Kleinkrimineller und Jennys derzeitiger Freund? Warum aber hätte er die Leiche des Kindes dann an solch exponierter Stelle ablegen sollen? Schumann sieht sich bei seinen Ermittlungen mit einer Frau konfrontiert, der offenbar niemand zutraute, eine gute Mutter zu sein. Jenny selbst stammt aus zerrütteten Verhältnissen und wuchs bei Pflegemutter Martha auf. Drogenkonsum und Jennys Neigung, stets die falschen Männer anzulächeln, haben die Beziehung der beiden Frauen in den letzten Jahren stark belastet.

Auch das Jugendamt hatte Jenny schon ins Visier gefasst, nachdem der Vater des Kindes, Felix Reuss, und dessen Mutter Petra sie angezeigt hatten und das Sorgerecht für den kleinen Hannes für sich forderten. Schumann muss sich von allen vorgefertigten und belasteten Sichtweisen auf Jenny befreien, um die wahren Umstände von Hannes' Tod ermitteln zu können.
Eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF und SRF