Verlorenes Glück

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Die Suche nach ihrem ehemaligen Kidnapper kostete eine junge Frau ihr Leben. Sie wurde vor zehn Jahren entführt, der Täter konnte nie überführt werden. Jetzt hat der Kidnapper ein zweites Mal zugeschlagen - wieder ist ein Mädchen verschwunden.

Eine junge Frau wird tot in der Nähe eines Waldgasthofs aufgefunden. Die Gastwirtin Ulla Körber hat sie offenbar zuletzt lebend gesehen, als sie sich nach einer Möglichkeit erkundigte, ein Pferd unterzustellen. Die Tote heisst Lisa Ritter und ist aktenkundig. Denn vor zehn Jahren wurde sie Opfer einer Kindesentführung, die grosse Parallelen zu einem aktuellen Entführungsfall in Berlin aufweist. Der Täter konnte bisher nicht gefasst werden.

Stehen die beiden Entführungsfälle und der Mord in einem Zusammenhang? Steckt vielleicht sogar derselbe Täter dahinter? Schumann stellt bei seinen Ermittlungen fest, dass er nicht der Einzige ist, der sich damit beschäftigt, warum Lisa zum Opfer wurde. Sie selbst hat sich die letzten zehn Jahre mit dieser Frage gequält. Ihr Freund Luka Brüning hatte davon angeblich nichts gewusst.

Auch von Lisas Eltern Dagmar und Arno Ritter erfährt Schumann wenig. Für sie scheint vor zehn Jahren schon die Welt zusammen und die Familie auseinandergebrochen zu sein. Schumann und seinem Team geht dieser Fall besonders nah. Auf der Suche nach der Verbindung von damals und heute, von Lisas einsamem Kampf und der Tatsache, dass sie erneut Opfer einer Gewalttat wurde, stossen sie auf ein Foto, das Schumann sofort alarmiert und endlich auf die richtige Spur setzt.