Die lieben Nachbarn

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Die resolute Fabrikbesitzerin Iris Steinwalk stirbt bei einem Autounfall. Ihre Bremsen waren manipuliert. Für die Tat kommen einige in Frage, denn die Frau war verhasst: Mit ihrem asbestverseuchten Fabrikgelände gefährdete sie die Gesundheit der ganzen Nachbarschaft.

Bernd Reuther kennt das Opfer aus Rebheim: Iris Steinwalk sollte seinen Parkettboden erneuern. Jetzt ist sie tot, weil jemand die Bremsleitungen an ihrem Wagen manipuliert hat. Iris' Tochter Diana ist erschüttert. Erst vor fünf Jahren ist ihr Vater ohne Ankündigung nach Thailand gegangen und hält seitdem mit ihr nur sporadisch E-Mail-Kontakt. Jetzt steht sie allein da und muss plötzlich den Betrieb übernehmen. Die Nachbarn Gaby und Robert Limmer sind ebenso schockiert und kümmern sich rührend um Diana.

Die vermeintlich intakte kleinstädtische Welt beginnt zu bröckeln, je genauer Reuther und Schubert nachfragen. Nicht wenige Menschen in Rebheim atmen nach Iris Steinwalks Tod auf, denn nun kann endlich der Schuppen auf dem Gelände von Iris Steinwalks Zimmerei saniert werden, in dem Asbest verbaut worden war.

Dieser Ansicht ist auch Bürgermeister Blobel, den Bernd Reuther noch aus Studienzeiten kennt. Dass ganz nebenbei jeder den anderen beobachtet und gleichzeitig sein eigenes kleines Geheimnis zu hüten versucht, macht die Ermittlung nicht leichter. Doch Bernd Reuther entdeckt hinter der nachbarschaftlichen Front gegen Iris Steinwalk immer mehr Ungereimtheiten, die ihn in die Vergangenheit führen. Erst als er ein lange gehütetes Geheimnis lüftet, kann er den Mörder überführen.