Gefangen und erpresst

Gefangen und erpresst

In einem belebten Strassencafé fällt ein Mann tot vom Stuhl - ein Auftragskiller hat zugeschlagen. Der Ermordete sollte gegen den Industriellen Middeldorf aussagen, um ihn als Waffenhändler zu überführen.

Abdul Assad, ein Sudanese, wird mitten in Wiesbaden von einem Scharfschützen erschossen. Gerade als die Kommissare Kerstin Klar und Christian Schubert am Tatort eintreffen, erscheint der BKA-Beamte Gerald Törker auf der Bildfläche. Er war mit Assad verabredet, darf aber den Kollegen nicht sagen warum. Erst Törkers Chef Holger Westhofen weiht sie am nächsten Tag ein: Abdul Assad wollte Beweise vorlegen, die den deutschen Unternehmer Kai Middeldorf als international tätigen Waffenhändler überführen.

Oberstaatsanwalt Bernd Reuther stattet unterdessen dem Untersuchungshäftling Bruno Beck, der wegen Immobilienbetrug angeklagt  ist, einen Besuch ab. Er behauptet überraschend, Bernd Reuther die Hintermänner am Mord von Abdul Assad nennen zu können und will einen Deal. Bernd Reuther bindet sofort die BKA-Kollegen ein. Bevor Beck jedoch seine Aussage machen kann, stirbt er überraschend in Bernds Armen. Der Nuss-Allergiker Beck hatte kurz vor dem Treffen einen mit Nussöl manipulierten Schokoriegel gegessen.