Abschied und Aufbruch

Staffel 2

André Lüthi und seine Töff-Fans erleben den Ural nochmals von seiner urrussischen Seite: Zum Abendessen wird ein selbst geschlachtetes Schaf serviert. Vanessa Züger geniesst das Kribbeln vor den letzten Animationsauftritten und für Roberto Luongo geht mit der Schaumparty ein Traum in Erfüllung.

Die Reisegruppe von André Lüthi steckt einmal mehr fest. Dieses Mal ist es die Tankstelle, die streikt. Sabine will die Wartezeit sinnvoll nutzen und lernt die russische Gastfreundschaft auf eigene Faust kennen. Reisebegleiter Oleg möchte den Töfffahrern zum Abschluss noch eine besondere Delikatesse offerieren: Sein Vater schlachtet ein Schaf für das Abendessen. Auch am letzten Tag der Uralreise bringt ein Stein die Töffs zum Stolpern. Wegen eines defekten Zylinderkopfs muss die Maschine abgeschleppt werden. Doch für André Lüthi ist das Fazit seiner Pionierreise durchwegs positiv: Mit Respekt, Toleranz und Flexibilität hat die Gruppe jede unvorhergesehene Herausforderung mit Bravour gemeistert.

Die Auftritte auf der Bühne zählen zu Vanessa Zügers Lieblingsaufgaben in ihrem Animationsjob auf Teneriffa. Die schrillen Outfits, das grosse Kribbeln und das gemeinsame Üben für den Auftritt vor Publikum begeistern die 19jährige. In den letzten drei Monaten hat sie viel über Teamspirit gelernt: das gute Gefühl, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen und mit anderen etwas zu erreichen. Dies wird bei ihrem Studium an der ETH weniger im Vordergrund stehen. Damit ihr der Wechsel vom Ferienparadies zum Studienalltag nicht allzu schwer fällt, hat sich Vanessas Familie eine ausgefallene Empfangschoreographie für die Ankunft am Flughafen überlegt.

Für Party-König Roberto Luongo geht die Saison mit einem persönlichen Highlight zu Ende: Mit der Schaumparty erfüllt er sich einen lange gehegten Traum. Danach heisst es gleich zwei Mal Abschied nehmen für den Berner: Seine festfreudigen Gäste haben ihre Sachen gepackt und werden von Roberto zum Bus gebracht. Auch wenn die jungen Erwachsenen jeweils nur kurz in Lloret de Mar sind, ist es lange genug für Roberto, um seine Partylöwen ins Herz zu schliessen. Besondere Genugtuung erfährt er dann, wenn seine Zöglinge seine Flirttipps befolgt haben – und damit erst noch Erfolge erzielten. Auch für Roberto selber geht die Saison zu Ende. Mit seiner Familie reist er nun zurück in die Schweiz. Doch der nächste Sommer kommt bestimmt und Roberto wird wieder in seiner zweiten Heimat für Partystimmung pur sorgen.