Frauke Zauner: «Marokko ist eine Reise zu mir selbst»

Als Frauke Zauner das erste Mal nach Marokko reiste, wusste sie: «Hier gehöre ich hin!» Es war eine Seelenreise zurück in die Vergangenheit. Und eine Reise zu ihrem Lebenspartner, einem Tuareg aus der Wüste.

Eine Frau steht vor einem grossen Eingang zu einem marokkanischen Haus.
Bildlegende: Frauke Zauner in Marokko: «Ich bin eine Abenteurerin, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen.» zvg

Die kleine Oase Nkob, in der Frauke Zauner lebt, liegt rund sechs Stunden von der ehemaligen Hauptstadt Marrakesch entfernt. Vor zwei Jahren kam Frauke Zauner mit zwei Koffern angereist und blieb. Für die Thurgauerin aus St. Margarethen war die Auswanderung alles andere als ein Kulturschock: «Man darf es nicht eins zu eins mit der Schweiz vergleichen. Hier in Nkob hat man noch Zeit. Für sich selbst und für die anderen.»

Ein Hotel ohne Réception

Gemeinsam mit ihrem Lebenspartner betreibt sie ein kleines Hotel in der Oase Nkob, die in der marokkanischen Provinz Zagora liegt. Satt am Hotelempfang die Réceptions-Glocke zu klingeln läuft man bei Frauke Zauner einfach durchs Eingangstor direkt in einen grünen Garten, voller Skulpturen aus Holz und Stein.

Die 52-Jährige mag es, die Leute so offen zu empfangen und mit ihnen zu plaudern: «Es ist ein Ort zum Auftanken und Durchatmen.» Auch wenn die Zeit hier stehen geblieben ist, Langeweile kennt Frauke Zauner nicht: «Ich habe immer was zu tun und vor allem höre ich gerne den Geschichten unserer Gäste zu. Ich möchte, dass sich die Leute hier wie Zuhause fühlen.»

Gespielte Musik

Moderation: Regula Sager, Redaktion: Pascale Folke