Guido Hangartner will das Bildungssystem in Indien verbessern

Guido Hangartner lebt seit fünf Jahren in Trivandrum, der Hauptstadt des südindischen Bundesstaats Kerala. Dort hilft er ehrenamtlich, eine Berufsschule aufzubauen.

Guido Hangartner mit langem weissen Bart posiert vor der Schule in Trivandrum
Bildlegende: Guido Hangartner: «Ich bin es gewohnt bescheiden zu leben.» zVg

Es sei eine spannende Herausforderung, zwei Kulturen miteinander zu verbinden, sagt der Schreiner aus Altstätten (SG): «Indien ist ein Land der Gegensätze. Reichtum und Armut stehen nahe beiei-nander.»

Guido Hangartner gönnte sich vor ein paar Jahren eine Auszeit. Im Süden von Indien machte der 51-Jährige eine Ayurveda-Kur und begegnete auf seiner Reise einem indischen Erzbischof, der eine Schule gegründet hatte. «Ich unterhielt mich mit ihm über das indische Bildungssystem. Viele junge Menschen haben in Indien eine schlechte Ausbildung.»

Helfen für Kost und Logis

Der Erzbischof bat Guido Hangartner kurzerhand um Hilfe. Heute versucht der gelernte Schreiner, das Schweizer Berufsbildungssystem in Indien einzuführen. Sein Lohn sei bescheiden, aber gut: «Ein Zimmer auf dem Campus und gutes Essen.»

Gespielte Musik

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Pascale Folke