Rudolf Sommer: «Amerika hat mich magisch angezogen»

Vor vierzig Jahren kam Rudolf Sommer als blutjunger Koch nach Minneapolis. Amerika war damals noch das unbegrenzten Land der Möglichkeiten. «Ich machte als junger Bursch schnell Karriere und arbeitete in vielen namhaften Hotels». Heute ist der Berner 67 Jahre alt – und lebt noch immer in den USA.

Porträt von Rudolf Sommer.
Bildlegende: Amerikaner durch und durch: Rudolf Sommer lebt seit 40 Jahren in den USA. zvg

Rudolf Sommer lebt mit seiner grossen Liebe Louisa in Reno, der viertgrössten Stadt im US-Bundesstaat Nevada. Kennen gelernt haben sich die beiden vor 35 Jahren bei der Arbeit. Louisa war damals Kellnerin im selben Hotel. «Beim flambieren einer Crêpe Suzette hat es bei uns gefunkt», erzählt er.

Der Berner liebt die Wüstenstadt Reno. Nur wenige Autominuten entfernt, sei man in den berühmten Rocky Mountains: «Man kann Skifahren wie in der Schweiz und die viele Seen erinnern mich oft an den Brienzer- oder Thunersee.»

«Keine Weihnachten ohne Fondue»

Nach vierzig Jahren sei Rudolf Sommer durch und durch Amerikaner. An Weihnachten jedoch drückt der Schweizer durch: Fondue in allen Variationen steht auf dem Programm. Zuerst ein Käse-Fondue, danach folgt das klassische Fondue Boeuf Bourguignon und zu guter Letzt darf auch ein süsses Schoggi Fondue nicht fehlen. «Schlecht wird mir davon nie», versichert der Berner Koch.

Gespielte Musik

Redaktion: Pascale Folke