Sibylle und Roland Wenger helfen Jugendlichen in Südafrika

Familie Wenger aus Meilen (ZH) hat vor elf Jahren ein Bildungs- und Begegnungszentrum für Kinder und Jugendliche in Margate, Südafrika, gegründet. Der beliebte Touristenort habe zwei Gesichter, sagt Sibylle Wenger: «Arm und reich liegen sehr nahe beieinander.»

Sibylle und Roland Wenger auf ihrem Grundstück in Margate.
Bildlegende: Sibylle und Roland Wenger haben vor 10 Jahren ein Ausbildungszentrum gegründet. zVg

Viele Kinder aus den umliegenden Townships in Margate haben kaum eine Zukunftsperspektive. Nach der Zeit der Apartheid in Südafrika sei auch das Bildungssystem völlig zusammengebrochen, sagt Sibylle Wenger: «Das Bildungsniveau ist tief, trotz Schulabschluss.»

«Ein Lehrabschluss ist der Weg in die Zukunft»

Im Ausbildungszentrum von Familie Wenger hätten die jungen Leute die Möglichkeit, verschiedene Lehrabschlüsse zu machen, sagt Sibylle Wenger: «Sie werden zum Elektriker, Sanitärinstallateur oder Maurer ausgebildet. Aber auch zu Hotelfachleuten.»

Daneben lernen die Jugendlichen auch selbstbewusst aufzutreten, sagt die 58-Jährige: «In der afrikanischen Kultur haben jüngere Menschen in der Gesellschaft weniger zu sagen.» Die Zusammenarbeit mit den Township-Schulen und auch mit privaten Schulen ist mittlerweile sehr erfolgreich.

Gespielte Musik

Moderation: Regula Sager, Redaktion: Pascale Folke