Simeon Peter in Tokio – Heirat im japanischen Hochzeitskimono

Seit eineinhalb Jahren lebt Simeon Peter mit seiner japanischen Frau Hiromi Asaoka in der Weltstadt Tokio. Der Reiseleiter aus Luzern beherrscht die Sprache nahezu perfekt. Es brauche seine Zeit, bis man die japanische Kultur versteht, sagt der 33-Jährige: «Schnell tritt man ins Fettnäpfchen!»

Simeon Peter trägt ein japanisches Hochzeitskimono.
Bildlegende: Simeon Peter und Frau Hiromi Asaoka sind seit sechs Jahren verheiratet. zVg

 

Beispielsweise, wenn man beim Hineingehen die Schuhe nicht auszieht, weiss der Reiseleiter. Kennen gelernt haben sich die beiden vor elf Jahren in einem Camp in Tokio, wo sich Simeon Peter als freiwilliger Helfer engagierte. Die Sprachbarriere und die kulturellen Unterschiede waren ein Problem, erinnert sich der Luzerner: «Ihre Eltern konnten am Anfang nicht viel mit mir anfangen, heute sind sie mir gegenüber sehr wohlwollend.» Geheiratet haben die beiden in traditioneller japanischer Heiratsrobe: «Wir haben in der Shintoismus Tradition geheiratet, aber auch kirchlich in der Schweiz.» Shintoismus ist eine Religion, die ausschliesslich in Japan praktiziert wird. Im Deutschen meist übersetzt mit «Weg der Götter».

«Tokio ist eine spannende Stadt»

Simeon Peter macht Stadtführungen und weiss viel über Tokio zu erzählen: «Tokio hat die höchste Restaurantdichte der Welt. Es sind 160'000 an der Zahl und es gibt mehr Michelin Restaurants als in Paris!»

 

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