Die Schweiz bauen: RTS-Hochhaus, Genf (4)

  • Mittwoch, 17. September 2014, 11:20 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 17. September 2014, 11:20 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 20. September 2014, 10:45 Uhr, SRF 1
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Das Gebäude des Westschweizer Fernsehen in Genf wurde in den 1970er-Jahren gebaut. 2004 lancierte die SRG einen Architekturwettbewerb zur Renovierung. Mit dem 17-stöckigen Fernsehturm entwarf der Architekt Arthur Bugna eines der ersten Hochhäuser der Schweiz und veränderte damit das Bild von Genf.

Das sanierte Hochhaus der Radio Télévision Suisse (RTS) in Genf übersetzt bestehende Architektur der 1970er-Jahre überzeugend ins Heute. Eine radikale Öffnung zur Stadt bewirkt dieser Umbau. Seit damals stand der markante, geschlossen und reserviert wirkende Turm am Ufer der Arve. Der Bau von Architekt Arthur Bugna war in die Jahre gekommen und verlangte nach Sanierung. 2004 brachte ein internationaler Wettbewerb Projekte, sechs Jahre später ist der Turm neu erfunden und gebaut.

Das Projekt der Architekten Devanthéry & Lamunière überzeugte mit drei Ideen: die Fassade über brüstungslose Fenster öffnen - mit drei internen Atrien geschossweise Verbindungen schaffen; die beiden obersten Stockwerke über die ganze Hausbreite weit auskragen lassen. In die bestehende Betonstruktur integriert verleiht dies dem Bau die von RTS-Direktor Gilles Marchand postulierten Eigenschaften: Öffnung, Transparenz, Durchlässigkeit und Kommunikation. Diese an sich einfachen Stichworte lösten eine komplexe Planung aus und erlauben nun einen ganz neuen Blick hinein in die Fernsehwelt und hinaus auf die Stadt und das Genfer Seebecken.