«Die Tudors» vom 20.1.2014

Staffel 2, Folge 16

Folge 16

Die katholischen Klöster geraten ins Visier von Thomas Cromwells und Bischof Cranmars reformatorischem Eifer: In Theaterstücken werden die Ausschweifungen der Kirche angeprangert. Anne will ihre Tochter mit dem Sohn des Königs von Frankreich vermählen.

Thomas Cromwell berichtet nach seiner Inspektion von Klöstern im ganzen Land von Ausschweifungen und Korruption. Er will König Henrys revolutionäre Ablösung vom Katholizismus - die Reformation - weiter vorantreiben, indem er in Theaterstücken die Verruchtheit der katholischen Kurie darstellen lässt. Auch mit der neu erfundenen Druckerpresse soll das wahre Evangelium unter die Menschen gebracht werden.

Anne will Elizabeth mit dem jüngsten Sohn des französischen Königs vermählen, um die Legitimität ihrer Tochter endgültig zu festigen. Charles Brandon wird beauftragt, den Gesandten von König Francis zu empfangen. Durch diesen lässt der französische König ausrichten, er lehne eine Verbindung des Dauphins mit Elizabeth ab. Eine Vermählung mit Mary hingegen würde er begrüssen. Ansonsten überlege er sich, seinen Sohn mit der Tochter des deutschen Kaisers zu verheiraten, was die völlige Isolation Englands zur Folge hätte. Henry und Anne geraten daraufhin aneinander.

Die Kluft zwischen den Eheleuten wird immer grösser. Henry verweigert Anne weiterhin das Ehebett und vergnügt sich mit anderen. Anne vertraut sich in ihrer Verzweiflung ihrem Bruder George an. Dieser hat eine entfernte Cousine des Königs geheiratet, um so seine homosexuelle Beziehung zum Hofkomponisten Marc zu vertuschen.