Folge 22

Staffel 3, Folge 22

Einer Übermacht gegenüberstehend versucht der Herzog von Suffolk die Anführer der Pilgerarmee an den Verhandlungstisch zu zwingen. Unbehagen bereitet dem König ein körperliches Gebrechen, doch lindert die Pflege von Lady Misseldon seinen Schmerz ebenso wie die Freude über einen unverhofften Besuch.

Die sogenannte Pilgerarmee nimmt Schloss Pontefract ein, das Einfallstor zum Süden. Robert Aske versichert dem Erzbischof von York, Lord Thomas Darcy, und anderen gefangenen Adeligen die friedliche Absicht der Aufständischen, die einzig die Verschonung und den Wiederaufbau der Klöster zu erwirken trachten und sich nicht mit dem König anlegen wollen, sondern Thomas Cromwell.

Charles Brandon reitet auf Geheiss Heinrich VIII. nach Norden, um die kriegerische Gnadenwallfahrt zu beenden. Seine Aufgabe ist riskant, steigt die Zahl der bewaffneten Pilgerinnen und Pilger doch täglich, und seine eigene Streitkraft ist an Männern und Ausrüstung unterversorgt. Brandon sucht sein Heil in Verhandlungen, doch John Constable verdächtigt ihn eines taktischen Winkelzugs, um Zeit zu gewinnen. Mit 30 000 Männern im Rücken will Constable gen London ziehen.

Der Aufstand im Norden bereitet König Heinrich VIII. Kopfzerbrechen. So zieht ein Knochensplitter sein Bein in Mitleidenschaft. Linderung verschafft ihm eine selbst gefertigte Arznei ebenso wie die Pflege durch Lady Ursula Misseldon. Auch dass seine Jane den Besuch der geliebten Tochter Mary arrangiert hat, erfreut das Gemüt des Herrschers.

Charles Brandon überbringt den Anführern der Pilgerarmee den Gnadenbeweis des Königs und sichert ihnen eine Generalamnestie zu sowie in York ein Sondergremium zu Gesprächen auf Basis sämtlicher ihrer Forderungen. Die Gnadenwallfahrt war ein Triumph - doch ist den Versprechungen zu trauen?