Folge 23

Staffel 3, Folge 23

Zahlreiche Besucher treffen zu Weihnachten am Hof von König Heinrich VIII. ein. Zur Freude des Monarchen haben Mary Tudor und Jane Seymour einen jungen Gast eingeladen, den Henry aus den Augen verloren hat. Auf eine böse Überraschung macht sich derweil Robert Aske gefasst.

Das Misstrauen seiner Verbündeten missachtend reist Robert Aske mit Zuversicht und Vorfreude zum Hof des Monarchen. Heinrich VIII. scheint sämtliche Versprechen wahrmachen zu wollen und bezeichnet die Gnadenwallfahrt der Rebellen sogar als rechtens. Überdies stellt er in Aussicht, höchstselbst zu einer Versammlung in York zu erscheinen und die Krönung der Königin im Norden abzuhalten. Gleichzeitig entsendet der König einmal mehr den Herzog von Suffolk. Sein Auftrag zeigt nichts von der versprochenen Barmherzigkeit, vielmehr erwarten Dutzende der Anführer Haft, Folter und Exekution. Lord Tom Darcy und Robert Aske befürchten für sich ein ebenso unerfreuliches Schicksal, doch verspricht Charles Brandon ihnen seinen Schutz.

Der dänische Maler Hans Holbein gerät in eine missliche Lage, als er Lady Ursula Misseldon in freimütiger Pose verewigt und ihr Verlobter hereinplatzt. Noch mehr erhellt das Gemüt König Henrys, aber der Grund für Jane Seymours plötzlichen Heisshunger auf Wachteleier. Auch Heinrichs älteste Tochter, Mary Tudor, hält eine Überraschung für ihn bereit: Elisabeth. Obschon er das mittlerweile fünfjährige Mädchen für illegitim erklärt hatte, erfreut er sich an ihrer Anwesenheit zur Weihnachtszeit.

Ebenfalls am Hof weilt Mary Tudors ehemaliges Kindermädchen, die Mutter von Reginald Pole. Dieser versucht sich derweil im Vatikan in eine für König Heinrich VIII. höchst gefährliche Position zu manövrieren.