Folge 27

Staffel 3, Folge 27

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Die Flotte des Kaisers kreuzt vor Englands Küste auf. Cromwell setzt List und Tücke ein, um den Monarchen von der Wahl Anna von Kleves zu überzeugen. Er bekommt seinen Wunsch, doch das offensichtliche Missfallen, das Henry nach der Begegnung mit seiner Braut zeigt, verheisst Cromwell nichts Gutes.

An der Küste Englands aufkreuzende Schlachtschiffe unter dem schwarzen Adler des Kaisers sorgen bei Hof Heinrichs VIII. für Aufregung. Bald jedoch kommt die Entwarnung: Es handelt sich um Versorgungsschiffe für Kriegshandlungen auf europäischem Festland. Der König braucht keinen Angriff der kaiserlichen Armee zu fürchten - noch nicht.

Hans Holbein, bricht zu Anna von Kleve auf, damit Heinrich ein Abbild seiner aussichtsreichsten Kandidatin erhalte. Thomas Cromwell gibt dem Maler des Königs zu verstehen, dass er bei Bedarf nachhelfen und Anna im besten Licht erscheinen lassen soll. Tatsächlich zeigt der Monarch sich angetan; überliefertes Lob um Annas Schönheit räumt die letzten Zweifel aus. Das Bestreben Thomas Cromwells, dem König eine protestantische Gattin zu verschaffen und damit auf dem reformistischen Kurs zu bleiben, scheint von Erfolg gekrönt - doch zu welchem Preis?

Schon als Heinrich ungeduldig seiner Braut entgegenreitet, zeigt sich, dass der Monarch mit seiner Wahl nicht glücklich wird, doch kann er sich seiner Verpflichtung nun nicht mehr entledigen. Widerwillig lässt Henry die Eheschliessung über sich ergehen, doch kann er in der Hochzeitsnacht keine Begeisterung für seine «flämische Mähre» aufbringen. König Heinrichs Missfallen bekommt nicht nur die Braut selbst, sondern auch Thomas Cromwell zu spüren.