Blitzschläge

Bei den Blitzschlägen handelt es sich um Spannungsentladungen. Es gibt grundsätzlich zwei Arten Blitze. Wolken-Wolken-Blitze und Wolken-Boden-Blitze. Eher überraschend: Nur rund 10 Prozent der Blitze erreichen den Erdboden.

Die meisten Blitze sind Wolken-Wolken-Blitze. Sie gleichen entweder Spannungen innerhalb der Wolke aus oder zwischen zwei benachbarten Wolken. Nur rund 10 Prozent der Blitze erreichen den Erdboden. Dabei gibt es negative und positive Blitze. Die negativen Blitze entladen sich von der Erde zur Wolkenunterkante. Es sind in der Regel mehr Lichtbogen. Richtig kräftig sind positive Blitze, die von der Wolkenoberkante durch die ganze Wolke bis zum Erdboden durchschlagen können. Sie erreichen Stromstärken bis zu 400'000 Ampère.

Autor/in: Felix Blumer, Moderation: Adi Küpfer, Redaktion: SRF METEO