Eisheilige machten ihrem Namen Ehre

In diesem Jahr brachten die Eisheiligen tiefe Temperaturen und in der Früh verbreitet Bodenfrost, vereinzelt sogar Luftfrost. Dazu gab es starke bis stürmische Bise. Bodenfrost und Bisensturm sind eigentlich ein Widerspruch. Nicht so in der vergangenen Woche.

Von Sonntag bis Mittwoch erlebten wir die Eisheiligen. Tag für Tag gab es Bodenfrost, vor allem am Dienstag auch Luftfrost. Im Westen tobte gleichzeitig ein Bisensturm mit Orkanböen auf dem La Dôle. Dort verhinderte die Bise bis zu ihrem Ende am Mittwochabend Bodenfrost, erst am Donnerstagmorgen, unter fast windstillen Verhältnissen, wurde auch im Westen Bodenfrost verzeichnet. Im Osten gab es fast an jedem Morgen Bodenfrost, weil die Bise zwar stark war, allerdings zu wenig stark, als dass die Luft bis zum Boden richtig durchmischt worden wäre. Einzig Wolken bzw. Hochnebel am Montag und Mittwoch konnten im Osten den Bodenfrost etwas eindämmen. 

Autor/in: Felix Blumer, Moderation: Priska Plump, Redaktion: SRF METEO