Antonín Dvorak: Bläserserenade d-Moll op.44

Antonín Dvorak hat neben seiner berühmten Streicherserenade auch eine Serenade für Bläser komponiert, ein Werk, das sich an die Freiluftmusiken des 18. Jahrhunderts anlehnt. Fünf Aufnahmen dieser charmanten d-Moll -Serenade stehen in der Diskothek im Vergleich.

Antonín Dvorak schrieb seine viersätzige Bläserserenade Anfang 1878 innerhalb von nur 14 Tagen. Das Werk trug zusammen mit der drei Jahre zuvor entstandenen Streicherserenade wesentlich zu seinem internationalen Durchbruch bei.

Dabei inspiriert sich Dvorak an den traditionellen Harmoniemusiken des 18. Jahrhunderts. Das grosse Vorbild für seine Bläserserenade waren dabei unüberhörbar die Serenaden von Mozart. Er schafft allerdings ein dunkleres Kolorit durch das Hinzufügen eines Cellos und eines Kontrafagotts.

Eva Oertle diskutiert mit der Oboistin Kirsten Klopsch und Musikredaktor Roland Fleig verschiedene Interpretationen von Dvoraks Bläserserenade.

(Erstausstrahlung: 26.11.12)

Autor/in: Eva Oertle