Francis Poulenc: feierliches und keckes «Gloria»

Auch nach zahlreichen geistlichen Werken verspürte der Komponist Francis Poulenc nochmals den Wunsch, das Lob Gottes zu singen: Dann nämlich, als ihn 1959 eine Anfrage des Boston Symphony Orchestra erreichte.

Entstanden ist ein feierliches, beschwingtes und auch etwas keckes «Gloria» für Solosopran, Chor und Orchester.

Der Komponist hoffte, dass ihm dafür doch einige seiner Sünden vergeben würden. Unbekannt bleibt, wie populär das Werk im Himmel ist - doch hienieden gibt es davon zahlreiche Aufnahmen, von denen sechs in der Runde Thomas Meyer, Verena Naegele und Roland Wächter zur Diskussion stehen.

Autor/in: Roland Wächter