Georg Friedrich Händel «Il Trionfo del Tempo e del Disinganno»

2009 ist das Gedenkjahr für einige grosse Komponisten, zu ihnen gehören Haydn, Mendelssohn, Purcell - und Händel.

Von ihm, dem Publikumsliebling, steht ein Werk zur Diskussion, das derzeit den Weg zurück ins Repertoire findet: Sein allererstes Oratorium «Il Trionfo del Tempo e del Disinganno», das er 1707 als gerade mal 22-jähriger Bildungsreisender in Rom schrieb.Darin kämpfen die Schönheit, das Vergnügen, die Erkenntnis und die Zeit um die Vorherrschaft bei den Menschen. Für Kontrast ist also gesorgt und Händel packt diese Kämpfe in opernhafte Dramatik und sinnliche Klänge. Michael Eidenbenz und Susanne Kübler diskutieren mit Gastgeberin Lislot Frei die vier zur Zeit greifbaren Aufnahmen.