Georg Friedrich Händels Experimente: «Orlando»

Vier hohe Stimmen und ein Koloraturbass: eine ziemliche Anforderung für ein Theater. Auch sonst experimentiert Georg Friedrich Händel in seiner Oper Orlando: Wie stellt man zum Beispiel Wahnsinn dar? Wie erschafft man eine Welt, die es nur im Kopf eines Verrückten gibt?

Händels Lösungen sind fantasievoll, kraftvoll und ziemlich kühn. - Wo gibt es sonst schon einen Helden, der im Fünfachteltakt in die Unterwelt hinkt?

Als Gäste in der Sendung diskutieren Dominique Mentha, Direktor des Luzerner Theaters und Michael Kaufmann, Direktor der Hochschule Luzern - Musik.

Öffentliche Diskothek vom 12.05.12 im Foyer des Luzerner Theaters

Redaktion: Gabriela Kaegi