George Gershwins fetziger «American in Paris»

Die erste Tondichtung - «Rhapsody in Blue» - war ein Riesenerfolg. Deshalb bestellten die New Yorker Philharmoniker bei Georg Gershwin etwas ähnlich fetziges. Hauptsache: grosses Orchester. Damit kann Gershwin dienen: Er schreibt «An American in Paris».

Darin sind nicht nur die Bläser mindestens drei-, wenn nicht vierfach besetzt - inklusive drei Saxofone -, es braucht auch eine «extended version» an Schlag-Instrumenten. Und das Tüpfchen auf dem I sind die vier Taxi-Hupen, die rhythmisch präzis die Pariser Stimmung anheizen.

Übrigens: Gershwin liess seine Musical sonst immer von andern orchestrieren. Aber hier, beim American in Paris, ist jeder Ton von ihm selbst gewählt. Auch die schrillen Autohupen.

Gäste von Gabriela Kaegi sind die Dirigentinnen Olga Machonova-Pavlu und Graziella Contratto.

Autor/in: Gabriela Kaegi