Gustav Mahler: «Das Lied von der Erde»

«Was glauben Sie? Ist das überhaupt zum Aushalten? Werden sich die Menschen nicht darnach umbringen?» So schrieb Gustav Mahler an den Dirigenten Bruno Walter, nachdem er ihm seinen symphonischen Liedzyklus «Das Lied von der Erde» geschickt hatte.

Gustav Mahler in einer Aufnahme von 1909.
Bildlegende: Gustav Mahler in einer Aufnahme von 1909.

Er wusste sehr wohl um das Dunkle dieses Werkes, vor allem des letzten Satzes mit dem Titel «Der Abschied». Das ist ein Abgesang, ein halbstündiges Adieu, ein musikalischer Zerfallsprozess, der seinesgleichen sucht in der Musikgeschichte.

Die Form dieses Werkes sprengt jede Zuordnung und die Anforderungen an die Interpreten sind hoch. Trotzdem gibt es unzählige Aufnahmen davon, angefangen von den 1930er Jahren bis in unsere Zeit.

Eine Auswahl steht zur Diskussion in der «Diskothek im Zwei» mit Annelis Berger und ihren Gästen David Philip Hefti und Lena-Lisa Wüstendörfer.

Redaktion: Annelis Berger