Hugo Wolf: die Moerike-Lieder

Der Komponist Hugo Wolf, der in diesen Tagen seinen 150. Geburtstag feiern könnte, verbrachte im Frühjahr 1888 drei Monate in einem Landhaus in der Nähe von Wien. Es sollte für ihn eine der kreativsten Phasen sein - in einem Schaffensrausch vertonte er über 40 Gedichte von Eduard Moerike.

Sein Biograph schrieb darüber: «Er selbst sah mit ungläubigem Erstaunen und mit Vergnügen zu, wie unbekannte neue Lieder fast ohne bewusste Willensäusserung seinerseits unter seinen Händen Gestalt annahmen.»

Jeden Sonntag gab Wolf einen Soloabend mit den bis dahin geschaffenen Liedern - für einen erlesenen Kreis von Hörerinnen und Hörern. Eine Auswahl dieser  «Moerike-Liedern» - in unterschiedlichen Aufnahmen - steht nun zur Diskussion.

Gäste sind der Sänger René Perler und der Pianist Manuel Bärtsch.

Autor/in: Eva Oertle